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Die Zukunft

Die Entwicklung von BioOffice war 2004 abgeschlossen. Die Software wurde 2007 von den Tiroler Landesmuseen erworben mit dem Ziel, sie weiterzuentwickeln. Es wurde schnell klar, dass die 'Weiterentwicklung' eine Neuprogrammierung werden würde - ein nicht zu unterschätzendes Unterfangen.
Unsere Pläne sehen so aus:


Sicherstellen, dass BioOffice unter Vista läuft
  • Dieser Punkt ist weitgehend abgeschlossen: wir haben BioOffice sowohl auf 32- als auch auf 64-Bit Vista installiert und getestet (Details hier).

Neuprogrammierung - grundsätzliche Überlegungen:

Anforderungen:
Welche neue Funktionalität ist notwendig?
Gibt es Ballast, der nicht benötigt wird?
Wir haben in informellen Gesprächen bereits Anregungen bekommen, und haben natürlich auch selbst Überlegungen angestellt. Konkrete Entscheidungen fallen Anfang 2009.
  • Datenbank
    Es sind keine grundlegenden Änderungen vorgesehen, das Datenmodell ist ausgereift und kann weitgehend beibehalten werden. Wir erwarten daher, dass sich Änderungen an der Datenstruktur infolge von neuen Funktionsanforderungen in Grenzen halten werden.
    Für die Wahl des späteren Datenbanksystems ist vielmehr die Entscheidung für ein GIS-Modul von Bedeutung, da die Datenbank in Zukunft auch räumliche Abfragen erledigen wird.
  • GIS-Modul
    Das von BioOffice verwendete MapObjects ist inzwischen veraltet und wird nicht mehr weiterentwickelt. Neuere Datenformate (WMS, WFS, ArcIMS) können nicht mehr unterstützt werden. Es sind jedoch in letzter Zeit zahlreiche Open-Source Werkzeuge entstanden, und diese Entwicklung schreitet gerade rapide voran. Es ist daher noch keine Entscheidung für ein konkretes Produkt gefallen.
  • Oberfläche
    Eine Weiterentwicklung der bestehenden VB-Oberfläche ist nicht sinnvoll, zu viel hat sich seit den Anfängen von BioOffice getan. Wir planen einen Java-Client als Benutzerschnittstelle da hierfür gute Programmierwerkzeuge zur Verfügung stehen.
    Es gab in der Vergangenheit Pläne, eine Webbrowser-basierte Oberfläche einzusetzen. Das halten wir allerdings nicht für sinnvoll (Warum?).


Neuprogrammierung: geplante Vorgehensweise:
  • Im bestehenden BioOffice werden keine neuen Funktionen mehr implementiert. Wir wollen unser Kräfte auf den neuen Client konzentrieren. Kleinere Fehler im bestehenden Code haben wir noch behoben.
  • Die neue Oberfläche soll zunächst auf die bestehende Datenbank aufsetzen und früh erste Funktionalität zur Verfügung stellen. So kann einerseits laufend getestet werden und andererseits können neue Anforderungen Schritt für Schritt umgesetzt werden, schon bevor wir in Zusammenhang mit dem GIS-Teil auf die neue Datenbank migrieren.